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Die aktuelle Ausgabe vom 01.05.2012
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Mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren erreicht SPECTATOR DENTISTRY alle niedergelassenen Zahnärzte in Deutschland. Der erste Zeitungstitel überhaupt im Deutschen Ärzte-Verlag hat das gesamte Veranstaltungsgeschehen in der Zahnheilkunde im Fokus, berichtet zeitnah über alle relevanten Events im Fach und liefert dem Zahnarzt in Form eines strukturierten, nach Subdisziplinen geordneten Terminkalenders und längerer Veranstaltungsankündigungen detaillierte Informationen, die ihn bei seiner Terminplanung unterstützen.
Ein inhaltlicher Schwerpunkt sind Berichte von Zahnärzten speziell über Fortbildungsveranstaltungen. Die Leser können damit ihre Fortbildungsplanung auf Kollegen-Erfahrungen stützen.
Den Anstoß nutzen
Es ist bekannt, dass ein großer Teil der Praxisinhaber eine gering ausgeprägte Affinität zu Fragen des Einkaufsmanagements und der Kostenoptimierung, der Finanzierung und des Bestandsmanagements hat. Eine notwendige quartalsweise, besser monatliche Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), um sich eine Übersicht über die aktuelle Liquidität inklusive der Rentabilität der eigenen Praxis zu verschaffen, ist ihnen ein Gräuel.
Obwohl einige Hochschulen diese unternehmerischen Defizite bereits während des Zahnmedizinstudiums durch spezielle Angebote versuchen abzubauen, gehört die Betriebswirtschaft von Zahnarztpraxen – leider – noch nicht zur Standardausbildung an den deutschen Hochschulen. Zwar beauftragen inzwischen viele Niedergelassene für die Erstellung der monatlichen Abrechnungen und Kostenvoranschläge externe Spezialisten. Die Kosten- und Ausgabenseite aber bleibt für viele ein Brachland. Und das ist umso unverständlicher, als eine Erhebung Ende 2010 ergab, dass 0,7 Milliarden Euro an Einsparpotenzial in Deutschlands Arzt- und Zahnarztpraxen schlummert.
Dass nun EU-Fördergelder für den eigenen Praxis-Check bereit stehen – deutschlandweit über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und zusätzlich in NRW und Schleswig-Holstein für eine Potenzialberatung – ist zu begrüßen. Und es sollten viele Niedergelassene dies als Anstoß nutzen, ihre betriebswirtschaftlichen Optionen auszuloten.
Dass die Potenzialberatung nur in zwei Bundesländern angeboten wird, ist bedauerlich. Sicherlich ein Feld für die Kammern und die Verbände der Freien Berufe, bei ihren Landesministerien nach dem Grund für diese Ungleichheit zu fragen.
Bernd Schunk,
Chefredakteur Spectator Dentistry
SPECTATOR.
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SPECTATOR DENTISTRY
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