| Praxisletter Ausgabe 07/2003 |
| Defekte Restaurationen – Ersatz oder Reparatur |
Solange es zahnärztliche Restaurationen gibt und damit unter klinischen Bedingungen auch Defektbildungen, werden „Reparaturen“ ein Thema sein. Während in der Zahnheilkunde der 70er und 80er Jahre solche Maßnahmen als inakzeptabel oder sogar medizinisch nicht vertretbar angesehen wurden, erzwingt eine moderne minimal-invasive Zahnheilkunde – allein wegen der potentiellen „Kollateralschäden“ einer Erneuerung der Restauration – die Auseinandersetzung mit dieser Möglichkeit.
Obwohl in den letzten Jahrzehnten nur sporadisch wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema „Reparaturen“ publiziert wurden, geschah dies – trotz des großen Wandels in der Zahnmedizin – mit erstaunlicher Kontinuität. Es wurde eine Vielzahl von Methoden vorgeschlagen, letztlich basieren jedoch alle beschriebenen Techniken zur In-vivo-Reparatur auf der Adhäsivtechnik und damit auf der Verwendung von Kompositen zur Defektdeckung.
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