DZZ 3/2007

Kariesprävalenz und Behandlungsbedarf bei 15-Jährigen in Deutschland im Jahr 2004
Ziel: Im Rahmen einer bundesweit angelegten Studie wurde erstmalig die Kariesprävalenz und der Behandlungsbedarf von 15-Jährigen untersucht. Probanden und Methode: Die Erhebungen fanden in 16 Bundesländern bzw. Landesteilen statt. Die Stichproben wurden in einem zweistufigen Randomisierungsverfahren gezogen und umfassten in der Regel 5% der Grundgesamtheit der Jugendlichen. Die DMF-T-Werte wurden entsprechend den WHO-Kriterien von kalibrierten Zahnärzten aufgenommen. Zusätzlich wurden versiegelte Zähne erfasst. Ergebnisse: Der mittlere DMF-T-Wert lag bundesweit bei 2,05, zwischen den Bundesländern variierten die Werte zwischen 1,25 (Baden-Württemberg) und 2,9 (Mecklenburg-Vorpommern). Der Anteil der Jugendlichen ohne Karieserfahrung lag zwischen 31,1% (Mecklenburg-Vorpommern) und 55,7% (Baden-Württemberg). Zwischen 9,3% (Sachsen-Anhalt) und 27,4% (Bayern) der kariösen Zähne waren nicht saniert. Die mittlere Anzahl versiegelter Zähne lag zwischen 2,18 (Hamburg) und 4,15 (Baden-Württemberg). Die mittleren Significant Caries Indizes zeigten Werte zwischen 3,43 (Baden-Württemberg) und 6,64 (Mecklenburg-Vorpommern).    Bild
 
  
  
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