| Blauer Bereich - Netzwerke der Kompetenz |
Entwicklungen in allen Fachbereichen der Zahnmedizin führen dazu, dass der Zahnarzt mehr und mehr qualifizierte Quellen der Information benötigt und Teilbereiche an Spezialisten abgibt. Dr. Margret Bäumer (Köln) berichtet für das DENTAL MAGAZIN über ihre Erfahrungen als „Specialist Team Approach“. Einen Überblick von den Anforderungen an praxistaugliches Knochenaufbaumaterial gibt Prof. Dr. Dr. Volker Bienengräber (Rostock) und über den Entwicklungsstand der modernen Röntgentechnik informiert Dr. Johannes Smaczny (Freiburg).
Knochenersatzmaterialien spielen eine zunehmend größere Rolle in der Praxis, nicht zuletzt im Zuge der wachsenden Zahl der Implantatinsertionen. Autogener Knochen gilt zwar als „Goldstandard“, die Entnahme belastet aber den Patienten. So sind viele unterschiedliche Knochenersatzmaterialien im Angebot, der chirurgisch tätige Zahnarzt hat die „Qual der Wahl“. Herr Professor Bienengräber, Resorptionsverhalten, Oberflächenstruktur, Porosität, Dimensionsstabilität, Osteoinduktion oder Osteokonduktivität – nach welchen Kriterien sollte der Zahnarzt auswählen?
Der alleinige Einsatz autologen Knochens mit osteoinduktivem Effekt ist heute lediglich bei sehr großen Defekten und bei ersatzschwachem Lager erforderlich. Aufgrund der stetigen Verbesserung der biologischen Eigenschaften und des Biodegradationsverhaltens alloplastischer Materialien, werden diese mehr und mehr zu Knochenaufbaumaterialen mit erweiterter Indikationsbreite. Dazu sollten sie die natürliche, vorwiegend aus locker gepackten Hydroxylapatit(HAP)-Kristallen bestehende Knochenmatrix imitieren sowie eine raue Oberfäche und eine ausreichende Dimensionsstabilität besitzen.
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Dental Magazin
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